Früher und Heute II
Natürlich gab’s früher auch schon Fernleihe. Und natürlich verlasse ich das Haus auch zur Literaturrecherche, nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht. Ein Großteil der für mich relevanten Literatur gibt’s nur in Präsenzbibliotheken (äh, was aber nicht ausschließt, dass einige Standardwerke dort auch wegverliehen sind – für Präsenzbibliotheken teilweise ein schwaches Bild).
Aber ich erinnere mich noch an die Zeit, in der die Fernleihe keine drei Klicks einfach war, sondern in der noch Formulare ausgefüllt werden mussten. Und – nicht zu vergessen – an die Zeit, in der der Faktor Mensch eine größere Rolle spielte. Misanthropie ist immerhin eine hinreichende Einstellungsvoraussetzung für Bibliotheksangestellte.
Is leider so.
TweetSchlagworte: Bibliothek, Fernleihe, Misanthropie, Stabi



28. April 2010 um 22:05 Uhr
Hey, Ich habe 2 Jahre als Hiwi in unserer Fachbereichsbibo gearbeitet und war zu allen nett. (Außer die waren nicht nett zu mir…*grins*) Was habe ich den Job geliebt. Aber mit der Abgabe der Magisterarbeit (eigentlich schon vorher) war es auch damit leider vorbei.
Ich weiß aber was du meinst. Die Pädagogenbibo bei uns fand ich immer am schlimmsten. Da es nur mein zweites Nebenfach war, musste ich da aber zum Glück nicht so oft hin. Ich habe heute manchmal noch Albträume. Ich habe den Verdacht, die wurden dort bezahlt, um die Studenten mies zu behandeln. Anders kann ich mir das nicht erklären…
29. April 2010 um 20:03 Uhr
Das ist ja der springende Punkt: WENN du nette Bibliothekare hast, sind das meist Aushilfen, Studis, Hiwis oder weiß der Kuckuck. Und die jüngeren Angestellten sind auch meist kein Problem. Es ist so die Generation 40+, die gefrustet, genervt, unfreundlich und kackendoof ist.