Meine erste (aktive) Konferenz
Jetzt steht der akademischen Karriere ja nu nichts mehr im Weg. Für die 47. Studentischen Tagung Sprachwissenschaft (StuTS) in Mainz habe ich mein Magisterarbeitsthema als Vortrag eingereicht. Das wird spannend und lustig. Eventuelles Feedback wird zwar zu spät kommen, aber zum “warm machen” wird das ganz famos. Und…
…ich freu mich riesig drauf.
TweetSchlagworte: 47. StuTS, Abstract, Mainz, Studentische Tagung Sprachwissenschaft, StuTS



8. April 2010 um 00:02 Uhr
Wir uns auch!!
Du kannst übrigens auch einen Direktlink setzen, indem Du /#flach am Ende des Links hinzufügst.
8. April 2010 um 12:02 Uhr
Fein, erledigt, danke
.
9. April 2010 um 21:28 Uhr
hey super!
28. April 2010 um 20:16 Uhr
Hast du vielleicht Tipps gegen Lampenfieber in einem solchen Fall? Ich sitze schon an der Diss . bin kein Sprachwissenschaftler, soll aber sowas in die Richtung untersuchen. Ende Januar hatte ich meinen ersten öffentlichen Vortrag und fand den eher faaaaaaaaaaaaad, muss unbedingt besser werden! ^-^
Viel Erfolg noch!
28. April 2010 um 21:26 Uhr
Nee, n wirklichen Tipp habe ich nicht, da ja das erste Mal! Aber wenn es vergleichbar ist mit dem Examenskolloquium, dann wird’s eher positiv aufregend. Ich hatte allerdings auch NIE wirklich Lampenfieber vor Menschenmassen zu treten oder vor Referaten. Und ganz besonders nicht vor denen, bei denen ich mit der Thematik vertraut war. Nur einmal hieß es Augen zu und durch – und da war die Professorin krank und wurde durch ihren recht planlosen Doktoranden vertreten. Manchmal war mir das Glück auch sehr hold
Deshalb nur so als ganz allgemeinen Tipp: gut vorbereitet sein und nie vergessen, dass die Leute, die vor dir sitzen, meist erst recht keinen Plan haben.
Darf ich fragen, was du machst? (Womit übrigens die Frage beantwortet wäre, was ich auch mit diesem Blog beabsichtige: n büschen Networking und moralische Unterstützung).
28. April 2010 um 22:42 Uhr
Ja, ich bin eine (planlose? naja, hoffentlich nicht) Doktorandin des Orchideenfaches Japanologie . Meine Alma Mater ist eine hessische Uni, an der auch die Grimm’schen Brüder studierten und eigentlich wollte ich nach dem Magister nie wieder soviel wissenschaftliches Gedöns schreiben. Nun ja, eine Finanzkrise später (und 3 Monate Hartz 4 – NIE wieder!!) sitze ich an einer “Elite-Uni” in Baden-Württemberg an einem Cluster und habe gerade mein erstes Jahr Doktorandin-Sein hinter mich gebracht. Jetzt sollte es bei mir mal ordentlich los gehen…!
Mein Thema: “Die veränderte Selbstreferenz in den Lebenszeugnissen japanischer Frauen der Meiji- und Taisho-Zeit”. Um die Quellen lesen zu können, habe ich im letzten Jahr erst mal wieder mein Mittelalterjapanisch aufpolieren dürfen.
29. April 2010 um 20:50 Uhr
Ich liebe Orchideenfächer und ihre Studenten – das sind für mich die wahren Querdenker. Leider hat sich das in der Wirtschaft in unserem Land noch nicht rumgesprochen. Ich suche gerade händerringend einen Job – und keiner will mich!
Promotion als “Notnagel”? Gut, es gibt ja auch schöne Notnägel – und natürlich ist ALLES besser als Hartz IV. Ich hoffe, du hast dennoch im Allgemeinen großen Spaß dran! Wäre ja auch irgendwie blöd
29. April 2010 um 21:23 Uhr
Naja, inzwischen denke ich, dass es schon besser so ist, wie es jetzt gekommen ist. Vielleicht liegt mir das Akademische ja doch mehr?
Ja, es macht mir auf jeden Fall Spaß! Es ist noch mal sowas wie eine zweite Chance Studentin zu sein. Nicht, dass ich unbedingt eine gebraucht hätte. Aber im letzten Jahr beim Magisterarbeitschreiben hatte ich schon so etwas wie Abschiedsschmerz verspürt. Nun hatte ich also noch einmal die Chance an einer anderen Uni neu anzufangen.
Wenn ich bloß disziplinierter wäre…*seufz* Elendige Prokrastination!
29. April 2010 um 21:39 Uhr
Okay, manchmal auch auf den zweiten Blick! Bei mir wars ähnlich, aber doch anders: ich hab vor einem Jahr gesagt, “bring das bloß einfach zu Ende, hol dir das Papier”. Und über die letzten acht, neun Monate hat sich das alte Bedürfnis wieder eingestellt, wenn nicht sogar verstärkt bzw. sehr konkretisiert: mach weiter, es ist das, was dich wirklich interessiert.
Den Abschiedsschmerz kenne ich… Ich dachte noch im Januar, dass ich eigentlich vieeeeel zu viel Spaß an der Sache habe.
Prokrastination fängt doch schon im Grundstudium an. “Nächstes Semester wird alles besser!” Ja genau, bei mir wurde dreizehn Semester lang alles besser! Versuche, deinem Tag Struktur zu geben, wenn er keine hat. Das hat mich während der Magisterarbeit wirklich gerettet.
26. Mai 2010 um 20:01 Uhr
[...] war zehn Tage im Urlaub, oder – wie meine Mutter meinte – auf “Lesereise” (die erste Konferenz). Es waren tolle Tage in Mainz, überschattet nur von meiner zwölfstündigen Stipvisite in der [...]