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	<title>tráchtas. dialann. tagebuch einer magisterarbeit. &#187; Extralinguistisches</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Gottes Werk und Teufels Beitrag</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 15:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>suz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extralinguistisches]]></category>
		<category><![CDATA[68er]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Herman]]></category>
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		<description><![CDATA[Gott gab uns als Antwort auf die zügellosen 68er genau genommen nur eine einzige wirkliche Strafe: Eva Herman. Und als wär&#8217;s nicht schon schlimm genug, erfand der Teufel Schnittbrot und Induktionsherde.
&#8230;.!?
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gott gab uns als Antwort auf die zügellosen 68er genau genommen nur eine einzige wirkliche Strafe: Eva Herman. Und als wär&#8217;s nicht schon schlimm genug, erfand der Teufel Schnittbrot und Induktionsherde.</p>
<p><strong>&#8230;.!?</strong></p>
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		<title>Der Kassenpatient</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>suz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extralinguistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
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		<category><![CDATA[Prüfungsamt]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher, als Bachelor noch Bakkalaureat hieß und Master Magister (klingelt&#8217;s?), stapelten sich im Prüfungsamt zur Sprechzeit die Prüflinge vor zwei Türen hinter denen sich die Sachbearbeiter seltenst aus der Ruhe bringen ließen. Denn besonders wenige Tage vor den vierteljährlichen Meldeterminen ging&#8217;s da zu, wie im Taubenschlag. Meist waren die Sachbearbeiter nur um 06.30 Uhr und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher, als <a href="http://www.slm.uni-hamburg.de/Stuplan/EnglSprache.html#Abschl" target="_blank">Bachelor noch Bakkalaureat hieß und Master Magister</a> (klingelt&#8217;s?), stapelten sich im Prüfungsamt zur Sprechzeit die Prüflinge vor zwei Türen hinter denen sich die Sachbearbeiter seltenst aus der Ruhe bringen ließen. Denn besonders wenige Tage vor den vierteljährlichen Meldeterminen ging&#8217;s da zu, wie im Taubenschlag. Meist waren die Sachbearbeiter nur um 06.30 Uhr und nur telefonisch erreichbar.</p>
<p><span id="more-1157"></span></p>
<p>Als ich letzte Woche zwei Tage vor dem Juli-Meldeschluss und etwa eine Stunde vor Prüfungsbeginn den Protokollbogen abholen wollte, entwischte mir beim Anblick der wartetenden Meute nur &#8220;Oh, war ja klar&#8221;. Galant an der Masse vorbeigeschoben (O-Ton Sachbearbeiterin: &#8220;Sie haben sich hoffentlich vorgedrängelt?&#8221;), genervte Blicke geerntet &#8211; zwei Stunden später zur Rückgabe des Bogens saßen immer noch die gleichen schwitzenden Menschen im Warteraum.</p>
<p>Doch halt! Die Wartenden sind Teil der Lemmingebewegung, die im Zuge der universitären Umwälzungen der letzten Jahre ausgebrütet wurden. Und ihnen steht <em>eine</em> Sachbearbeiterin an <em>zwei</em> Tagen zur Verfügung. Natürlich sind die Berührungspunkte der BAler mit der Prüfungsverwaltung ungleich geringer, als die unseren &#8211; aber es erschließt sich nicht auf den ersten Blick, weshalb sich um die im Aussterben begriffenen Magisterstudenten <em>zwei</em> Sachbearbeiterinnen an <em>vier</em> Tagen kümmern. Generell wirkt es im Unialltag auf uns &#8220;Alte&#8221; immer ein wenig so, als habe die Uni längst vergessen, dass es uns gibt &#8211; zumindest aber wird uns durch kleine Nadelstiche permanent suggeriert, wir seien der lästige Schandfleck in der modernen Uniwelt.</p>
<p>Da passt die VIP-Behandlung für Magisteraltlasten im Prüfungsamt irgendwie nicht ins Bild. Denn auch nach der Prüfung, längst nach Ablauf der Sprechstunde, kann ich mich an der immer noch wartenden Meute vor dem BA/MA-Sprechzimmer vorbei schieben. Bis weit in ihre Mittagspause hinein nimmt sich Frau A-bis-K dann fast eine halbe Stunde Zeit für psychologische Aufbauarbeit. Die wird irgendwann ein Buch schreiben können.</p>
<p>Bei der Massenabfertigung nebenan muss sich der Bachelorstudent fühlen, wie ein Kassenpatient.</p>
<p><strong>Tja.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt ist es so und nicht anders</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 10:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>suz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extralinguistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Mündliche Prüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfungsamt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wäre vermutlich nicht ich, wenn ich aus einer bitteren Niederlage nicht auch etwas Positives ziehen könnte:

Die Seminarlandschaft und die hausarbeitgestützte Leistungsnachweisstruktur der Geisteswissenschaften bereiten nur mäßig auf mündliche Prüfungen vor.
Ich bin kein Politikwissenschaftler.

Mehr war vermutlich nicht drin; vielleicht kann ich in drei Wochen drüber lachen. Schock und Enttäuschung sitzen tief, aber mittlerweile überwiegt: es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ich wäre vermutlich nicht ich, wenn ich aus einer bitteren Niederlage nicht auch etwas Positives ziehen könnte:</p>
<ul>
<li>Die Seminarlandschaft und die hausarbeitgestützte Leistungsnachweisstruktur der Geisteswissenschaften bereiten nur mäßig auf mündliche Prüfungen vor.</li>
<li>Ich bin kein Politikwissenschaftler.</li>
</ul>
<p>Mehr war vermutlich nicht drin; vielleicht kann ich in drei Wochen drüber lachen. Schock und Enttäuschung sitzen tief, aber mittlerweile überwiegt: es ist vorbei. Deshalb wanderten am Wochenende auch alle Seminarunterlagen aus dem über die Jahre doch sehr vernachlässigten und in, ähem, Unliebe gefallenen zweiten Hauptfach in die Rundablage. Ballast abwerfen.</p>
<p>Es ist irgendwie kein Zufall, dass ich fast auf den Tag genau vor einem Jahr die Entscheidung traf, das Studium nicht abzubrechen.</p>
<p><strong>Wenn ichs pathetisch sehen will: ein Sieg über die Umstände.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Meine erste (aktive) Konferenz</title>
		<link>http://www.extraflach.de/blog/2010/04/07/meine-erste-aktive-konferenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 18:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>suz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extralinguistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Umgebungstemperatur]]></category>
		<category><![CDATA[47. StuTS]]></category>
		<category><![CDATA[Abstract]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Studentische Tagung Sprachwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[StuTS]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt steht der akademischen Karriere ja nu nichts mehr im Weg. Für die 47. Studentischen Tagung Sprachwissenschaft (StuTS) in Mainz habe ich mein Magisterarbeitsthema als Vortrag eingereicht. Das wird spannend und lustig. Eventuelles Feedback wird zwar zu spät kommen, aber zum &#8220;warm machen&#8221; wird das ganz famos. Und&#8230;
&#8230;ich freu mich riesig drauf.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt steht der akademischen Karriere ja nu nichts mehr im Weg. Für die <a href="http://47.stuts.de/index.php" target="_blank">47. Studentischen Tagung Sprachwissenschaft</a> (StuTS) in Mainz habe ich mein Magisterarbeitsthema als <a href="http://47.stuts.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=72&amp;Itemid=76/#flach" target="_blank">Vortrag</a> eingereicht. Das wird spannend und lustig. Eventuelles Feedback wird zwar zu spät kommen, aber zum &#8220;warm machen&#8221; wird das ganz famos. Und&#8230;</p>
<p><strong>&#8230;ich freu mich riesig drauf.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Phrasenbingo</title>
		<link>http://www.extraflach.de/blog/2010/02/20/phrasenbingo/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 16:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>suz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extralinguistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Akademiker]]></category>
		<category><![CDATA[Fleiß bei Wissenschaftlern]]></category>
		<category><![CDATA[Hiwis]]></category>
		<category><![CDATA[Phrasenbingo]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Textbausteine]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt sie vermutlich in jeder Disziplin: die besonders fleißigen Hänschen und Lieschen, die publizieren, als ging&#8217;s um wer weiß was. Die vermutlich neue Arbeitsplätze geschaffen haben und Angestellte beschäftigen, die nur damit beschäftigt sind, die Publikationsliste ihrer Chefs immer auf dem neusten Stand zu halten.
Also entweder sind diese Akademiker so extrem versiert in ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie vermutlich in jeder Disziplin: die besonders fleißigen Hänschen und Lieschen, die publizieren, als ging&#8217;s um wer weiß was. Die vermutlich neue Arbeitsplätze geschaffen haben und Angestellte beschäftigen, die nur damit beschäftigt sind, die Publikationsliste ihrer Chefs immer auf dem neusten Stand zu halten.</p>
<p>Also entweder sind diese Akademiker so extrem versiert in ihrem Fach, dass sie auf Zuruf einfach aus dem Stand ein Paper hinrotzen können, picobello mit neuen Forschungsergebnissen und Referenzen und Verweisen und Zitaten (wenn sie denn welche brauchen) und dem ganzen Kladeradatsch. Oder aber sie spielen Phrasenbingo in der Version für Wissenschaftler und/oder beschäftigen wiederum extra Adjutanten, die die Textbausteine für sie neu zusammenwürfeln.</p>
<p><strong>Faszinierend.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Westerwave and The Aufschwung</title>
		<link>http://www.extraflach.de/blog/2009/09/29/westerwave-and-the-aufschwung/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 19:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>suz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extralinguistisches]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>
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		<category><![CDATA[The Aufschwung]]></category>
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		<category><![CDATA[Westerwelle on EU]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich gehöre ganz bestimmt zu denjenigen, die sich jetzt eins ins Fäustchen kichern &#8211; und genüßlich dabei zusehen, wie Journaille und Web-2.0-Gemeinde Guido Westerwelle im Wechsel mit Häme überschütten. Mit seiner leidlich geschickten Reaktion auf die Anfrage eines BBC-Reporters beschäftigt sich unter einem sprachwissenschaftlichen Aspekt heute das Bremer Sprachblog.
Schon machen Videos die Runde, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehöre ganz bestimmt zu denjenigen, die sich jetzt eins ins Fäustchen kichern &#8211; und genüßlich dabei zusehen, wie Journaille und Web-2.0-Gemeinde Guido Westerwelle im Wechsel mit Häme überschütten. Mit seiner leidlich geschickten Reaktion auf die Anfrage eines BBC-Reporters beschäftigt sich unter einem sprachwissenschaftlichen Aspekt heute das <a href="http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2009/09/29/es-ist-deutschland-hier/" target="_self">Bremer Sprachblog</a>.</p>
<p>Schon machen Videos die Runde, die sich an Westerwelles schwachen Englischkenntnissen ergötzen: auf die Frage eines jungen Osteuropäers, was Osteuropa von der deutschen Erfahrung mit dem Frieden lernen könnte, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lLYGPWQ0VjY" target="_blank">antwortet Westerwelle</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;The fall of the wall&#8230; There has been so much dynamic in the new members of the European Union. And I do not mean only the economic dynamic, I mean the dynamic of the society. If I would compare this sometimes to the old EU 50 [<em>das sehen wir ihm nach, weil wir davon ausgehen, dass auch ein FDP-Chef weiß, wieviele Mitgliedsstaaten die EU vor Mai 2004 hatte</em>], we could learn that the [queue] for a successful welfare state, a successful economy is the dynamic of the society is the will to reach very ambitious aims and perhaps this is something what we in the last years lost in our mentality or lost too much in our mentality. For example, if I look to what we got today, we got today the new unemployment rates and when I listen to the government and I hear there that 11 percent or 10.8 percent unemployment rate and &#8220;Der Aufschwung ist da&#8221;, this is not ambitious enough. The aim, for example for the German society, should not be to come from the last place with the growth rates in the European Union to the second last or third last. Our aim, our issue should be to reach once again the top again. And this is what we can learn, I think, at the moment, much more.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese Transkription &#8211; begünstigt durch das stockende Englisch &#8211; kostete mich zwei Videodurchläufe (und einen davon zum Korrekturlesen). Und vermutlich ist meine Interpunktion auch ein wenig vorteilsstiftend für Herrn Westerwelle. Das ist jetzt zwar kein sprachlich-künstlerischer Erguss, aber bis auf ein paar grammatikalische Patzer und einer oftmals unglücklichen Wortwahl ist das nicht das schlechteste, da gibt&#8217;s mehr Stoiberismen in deutscher Sprache.</p>
<p>Und mal Hand aufs Herz &#8211; das ist lediglich die um polemische Phrasendrescherei bereinigte Version eines Vortrags in deutscher Sprache. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass diese Passage &#8211; hätte er die Frage auf Deutsch beantwortet &#8211; nur einen Hauch mehr Inhalt gehabt hätte, als ein wahlkampfgeprägter Reflex der Marke <em>Die gegenwärtige Regierung beschönigt die neuen Arbeitsmarktzahlen</em>. Die Antwort auf die Frage, was Osteuropa von Deutschland lernen könnte, war es so oder so nicht.</p>
<p>Außerdem offenbart es einen weiteren Aspekt, der mir in meiner nebenberuflichen Übersetzertätigkeit immer wieder begegnet: Ein übersetzter Text kann immer nur so gut sein, wie das Original. Das war jetzt ernst gemeint &#8211; vermutlich fällt vielen, die sich über Herrn Westerwelles Englisch amüsieren, erst jetzt wirklich auf, welchen Müll er von sich gibt &#8211; womit ich niemandem unterstelle, Westerwelles polemisches Blafasel von der Leistungsgesellschaft nicht auch auf Deutsch für ausgemachten Blödsinn zu halten. In Übersetzungen habe ich das oft: schlechte Texte und sinnentleerte Phrasen, schönklingend und unübersetzbar.</p>
<p>Naja, und wenn ich mich aus dem Fenster lehnen wollte, würde ich auch die kühne Behauptung aufstellen, dass einige der jetzigen Hämekübelumdreher mit dem oben transkribierten Text ihre &#8211; nicht in Westerwelles Englisch fußenden &#8211; Verständnisprobleme hätten, aber das würde meinem Belustigungsdrang doch sehr entgegenwirken. Obgleich sich die Webgemeinschaft da uneins ist, ob&#8217;s Helmut Kohl zu Maggie Thatcher oder Heinrich Lübke zur Queen gesagt oder irgendein Kabarettist erfunden hat &#8211; aber der amüsanteste Sprachpancher ist ohnehin bereits belegt:</p>
<p><strong>You can say you to me.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Feldforschung</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 11:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>suz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Extralinguistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Badisch]]></category>
		<category><![CDATA[Denglisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Schneller als mir lieb war trat ich in der letzten Woche selbst zum hier angeratenen Feldversuch an. Das Nest, von dem ich rede, ist ein kleines malerisches Dorf auf halbem Weg zwischen Freiburg und Offenburg, inmitten von Weinbergen, Spargelfeldern und Kartoffeläckern. Dort, wo die Welt noch in Ordnung ist. Und dort, wo dr normale Mänsch sinne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schneller als mir lieb war trat ich in der letzten Woche selbst zum hier angeratenen Feldversuch an. Das Nest, von dem ich rede, ist ein kleines malerisches Dorf auf halbem Weg zwischen Freiburg und Offenburg, inmitten von Weinbergen, Spargelfeldern und Kartoffeläckern. Dort, wo die Welt noch in Ordnung ist. Und dort, wo dr normale Mänsch sinne Schwiirigkeide hebbe duet, d&#8217;Iihhiimische z&#8217;vrschdoh.</p>
<p>Dort, wo sich die Menschen bei der Lesung einer Messe auf Hochdeutsch ähnlich fühlen müssen, als sei sie nach wie vor auf Latein gehalten. Dort bekommt man Sunnewirbele zu den Herdäpfele mit Süürbrode. Und wer nach wie vor glaubt, Dialekte dieser Art seien minderwertig und ewiggestrig, dem sei gesagt, dass sich das Badische modernen Kommunikationswegen nicht verschließt: der Badner scannt nicht, er <em>duut iiläse</em>.</p>
<p>Dies ist auch ein schönes Beispiel dafür, dass Denglisch nichts damit zu tun hat, dass der des Englischen nicht mächtige Personenkreis vom Verständnis ausgeschlossen wird, sondern derjenige, der mit dem Jargon oder den neuen technischen Entwicklungen nichts am Hut hat. Denn natürlich könnte man auf Hochdeutsch statt <em>scannen</em> auch <em>einlesen</em> sagen. Wer aber den Vorgang des Scannens nicht kennt, der wird auch mit &#8220;Ich habe das Dokument eingelesen&#8221; nichts anfangen können.</p>
<p><strong>Demnächst wieder Rückkehr zum Thema.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zugriffsstatistiken</title>
		<link>http://www.extraflach.de/blog/2009/07/18/zugriffsstatistiken/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 20:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>suz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extralinguistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Schummeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Daran hat sich nicht viel geändert. Nach wie vor spült Herr Google ver(w)irrte Studenten auf der Suche nach Hilfe bei ihren Abschlussarbeiten auf diese Seite. Dies sind die zehn häufigsten Suchbegriffe:

magisterarbeit wochen
trachtas
magisterarbeit in einer woche
länge magisterarbeit
magisterarbeit probleme
wieviel seiten mindestens sollte eine magisterarbeit haben
&#8220;magisterarbeit in * wochen&#8221;
mindmap tagebuch
struktur magisterarbeit
fragestellung magisterarbeit

Was mich angesichts dieser Aufstellung etwas verwirrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://trachtas.wordpress.com/2008/11/18/traffic/" target="_self">Daran</a> hat sich nicht viel geändert. Nach wie vor spült Herr Google ver(w)irrte Studenten auf der Suche nach Hilfe bei ihren Abschlussarbeiten auf diese Seite. Dies sind die zehn häufigsten Suchbegriffe:</p>
<ol>
<li>magisterarbeit wochen</li>
<li>trachtas</li>
<li>magisterarbeit in einer woche</li>
<li>länge magisterarbeit</li>
<li>magisterarbeit probleme</li>
<li>wieviel seiten mindestens sollte eine magisterarbeit haben</li>
<li>&#8220;magisterarbeit in * wochen&#8221;</li>
<li>mindmap tagebuch</li>
<li>struktur magisterarbeit</li>
<li>fragestellung magisterarbeit</li>
</ol>
<p>Was mich angesichts dieser Aufstellung etwas verwirrt &#8211; was macht &#8220;trachtas&#8221; so mutterseelenallein (und vor allem so weit oben) in der Liste, die vornehmlich Schummler, Stukturlose und Prokrastinationsexperten entblößt? Sollte es womöglich so sein, dass mein eher stümperhafter Versuch, &#8220;thesis&#8221; ins Gälische zu übersetzen, gar nicht so stümperhaft war und der Begriff einem breitem Publikum bekannt ist?</p>
<p>Unter allen Begriffen ist übrigens kaum ein Hinweis zu finden, dass sich jemand für die inhaltlichen Aspekte der Arbeit zu interessieren vermag. Lediglich zwei Treffer zu &#8220;bestimmter artikel englisch&#8221; und einer zu &#8220;irisches englisch&#8221; legen den Schluss nahe, dass zufällig herüberblickende Besucher eher kurz verweilen. Denn zu &#8220;prüfungsamt schein fälschen&#8221; findet der faule Student hier keine Hilfestellung.</p>
<p>Generell beschleicht mich anhand vieler Suchbegriffe der schreckliche Verdacht, dass da draußen nicht nur verzweifelte Kommilitonen stecken, sondern auch ungleich zahlreichere Menschen, die sich Tipps zum Tricksen versprechen.</p>
<p>Mein Favourit ist übrigens &#8220;wie macht man eine magister arbeit&#8221;, das in dieser ulkigen Version immerhin zwei Mal auftaucht.</p>
<p><strong>Jetzt hab ich&#8217;s verstanden. Ich mache mir (Magister)Arbeit.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Woche 7.0</title>
		<link>http://www.extraflach.de/blog/2008/11/25/woche-70/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 23:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>suz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extralinguistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist diese Woche nicht sonderlich viel passiert, das einen Wochenrückblick rechtfertigen würde. Die angepeilte Strukturierung meiner mittlerweile doch sehr verzettelten Notizen ebenso wenig wie die Vorbereitung auf die ersten wirklich geschriebenen Worte. Also am Rotz ist immer noch nicht gearbeitet.
Das mag man jetzt negativ sehen. Es mag auch frustrieren. Aber wenn ich es positiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist diese Woche nicht sonderlich viel passiert, das einen Wochenrückblick rechtfertigen würde. Die angepeilte Strukturierung meiner mittlerweile doch sehr verzettelten Notizen ebenso wenig wie die Vorbereitung auf die ersten wirklich geschriebenen Worte. Also am Rotz ist immer noch nicht gearbeitet.</p>
<p>Das mag man jetzt negativ sehen. Es mag auch frustrieren. Aber wenn ich es positiv sehen soll, dann ist das die Feststellung, dass ich &#8211; anders als im Mai und Juni &#8211; nicht gänzlich auf mein soziales und finanzielles Leben verzichtet habe.</p>
<p><strong>Mal sehen, wieviel es diese Woche ist.</strong></p>
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		<title>Textverarbeitung</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 17:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>suz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extralinguistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Formatierung]]></category>
		<category><![CDATA[Formatvorlage]]></category>
		<category><![CDATA[MS Word]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Anfang des Studiums, wenn man bewundernswert zu Examenskandidaten aufschaut und sich denkt, &#8220;das ist so sexy, Examen zu machen&#8221;, hat mir ein kluger Mensch mal gesagt, dass man bei großen Projekten besser die Finger von MS Word lässt. Äh, dass man eigentlich generell die Finger davon lässt. Schon damals war mir klar, dass diese Feststellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang des Studiums, wenn man bewundernswert zu Examenskandidaten aufschaut und sich denkt, &#8220;das ist so sexy, Examen zu machen&#8221;, hat mir ein kluger Mensch mal gesagt, dass man bei großen Projekten besser die Finger von MS Word lässt. Äh, dass man eigentlich generell die Finger davon lässt. Schon damals war mir klar, dass diese Feststellung nicht aus sprunghafter Frustration gemacht wurde.</p>
<p>Ich weiss jetzt nicht, ob es eine bewusste Entscheidung war, bei Word zu bleiben. Vielleicht war es die Faulheit, sich auf ein OpenSource-Programm einzulassen, oder aber die relative Vertrautheit mit den Tücken eines Microsoftproduktes. Ja, auch die wachsen einem ans Herz. Und warum einfach, wenn&#8217;s auch kompliziert geht, glaubt man zumindest zu jeder Zeit, Herr der Lage zu sein. Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.</p>
<p>Und seit ich mich während meines Austauschjahres (High School) in Australien ein halbes Jahr lang täglich mit MS Word als Hauptuntersuchungsgegenstand und nicht als Werkzeug auseinandersetzen musste, glaube ich zumindest, dem Programm ab und zu ein Schnippchen schlagen zu können. Mehr als VHS-Niveau war das zwar nicht, aber steter Tropfen höhlt den&#8230; Das beinhaltet auch die Verwendung von Formatvorlagen &#8211; richtig angewandt eine der wirklich tollen Errungenschaften.*</p>
<p><strong>In dieser Auseinandersetzung ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.</strong></p>
<p>*<em>Erinnert mich außerdem daran, dass ich während meines Ausflugs in die BWL einen ähnlichen Kurs machen musste (zeitlich und inhaltlich sehr viel gestraffter), nannte sich &#8220;Rechnerpraktikum&#8221;. Die beiden Mädels, die mich in diesem BWL-Jahr begleitet haben, hab ich seit bestimmt fünf Jahren nicht mehr gesehen. Würde ich allerdings mit Megafon in die Hamburger Innenstadt gehen und laut &#8220;Formaaaaatvorlaaaage&#8221; brüllen, würde ich die sofort wiederfinden. Sowas verbindet.</em></p>
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