Archiv für die Kategorie „Extralinguistisches“

Sendepause

Dienstag, 3. Juni 2008

Das ges­tern ging ja gar nicht. Ich schob es mal auf die Hitze, auf eine auf­ge­heizte Dach­ge­schoss­woh­nung und die Abwe­sen­heit einer stei­fen Brise. Kopf­schmer­zen, gene­relle Lust­lo­sig­keit, Müdig­keit und die schon para­no­ide Angst vor dem lär­men­den Nach­barn. Aber nach acht Tagen unun­ter­bro­che­nem Lesen, Recher­chie­ren, Son­die­ren war irgend­wie auch mal so ein Tag drin.

Heute also frisch ans Werk. Aus­ge­schla­fen (war ich ges­tern ein­fach zu erschla­gen, oder hat sich der Nach­bar ganz brav ver­hal­ten?), und noch ist die Sonne auf der ande­ren Haus­seite. Jetzt wird die Zeit genutzt.

Für eine neue Woche 9-to-5.

Umgebungstemperatur

Dienstag, 27. Mai 2008

Ihr kennt das, oder? Zu stres­si­gen Pro­jekt­ar­beits­ta­gen (Haus­ar­beit, Prü­fun­gen usw.) sieht die Woh­nung wie geleckt aus, die Wäsche ist gewa­schen und - man will’s oft nicht glau­ben - die Fens­ter sind geputzt! Man erin­nert sich plötz­lich an längst ver­ges­sene Freunde, die man unbe­dingt mal anru­fen wollte. Und beim Blog­ger sei­ner Wahl sind mit Sicher­heit in den letz­ten andert­halb Stun­den neue Bei­träge erschie­nen. Man selbst haut den zwei­ten Bei­trag an einem Tag in die Tasten.

Und trotz­dem acht Stun­den kon­zen­triert gearbeitet.

Marktlücken

Dienstag, 27. Mai 2008

Sollte das mal nichts wer­den mit dem Job nach der Uni (an der Uni?), fal­len mir zuneh­mend vari­ta­ble Alter­na­ti­ven auf. Denn, so man sich auch erst ein­mal für min­des­tens zwei Wochen ein­ge­schlos­sen hat, bleibt natür­lich wenig Zeit zur Essens­zu­be­rei­tung und Kof­fein­ver­sor­gung. Wo man die letz­ten zwei Jahre hin­läng­lich bekannt den zeit­li­chen Gegen­wert eines Bache­lor­stu­di­ums an Zeit ver­geu­det hat, kann es jetzt selbst­re­dend nicht schnell genug gehen mit aka­de­mi­schen Ehren.

Und so bleibt der auto­ma­ti­sche Essens-, Kaffee- und Niko­tin­spen­der für zu Hause selbst in unse­rer on-demand-Gesell­schaft nur ein Wunsch­traum oder ein Vor­schlag für einen leid­lich guten Businessplan.

Mag mir jemand seine Sen­seo leihen?