Archiv für die Kategorie „Technik“

Twitter: »Baden-Württemberg« kein Wort

Montag, 28. März 2011

An die­ser Stelle schrieb ich kurz über Koor­di­na­tiv­kom­po­sita am Bei­spiel von Baden-Württemberg und stellte die Frage, ob Baden-Württemberg ein sol­ches ist. Die patrio­ti­sche Ant­wort: Es ist ein unmög­li­cher Aus­druck. Nun beweist Twit­ter, dass Baden-Württemberg noch nicht mal ein Wort ist.

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Der Newsmixa

Montag, 25. Oktober 2010

Auch Schlag­zei­len­ge­ne­ra­to­ren haben Humor:

Screen­shot bei MSN.de, 8. Juli 2010

Erin­nert mich irgend­wie an fol­gen­des lus­ti­ges Schlag­zei­len­wür­feln - als Ver­suchs­ka­nin­chen für Home­brew in mei­ner aus­tra­li­schen WG hielt ich es damals für eine Art Nahtoderfahrung:

Screen­shot bei BR Online, 19. Mai 2005 (via malison.org)

Im glei­chen Monat hei­ra­tete außer­dem Prinz Charles seine Camilla, oder, wie mein bri­ti­scher Mit­be­woh­ner meinte: »Die arme Sau - 30 Jahre war­ten und wofür? Damit ihm ein alter Pole und ein nicht so alter Deut­scher die Show stehlen!«

The Final Countdown

Dienstag, 16. März 2010

»Schlacht­feld« ist übri­gens sehr wört­lich zu nehmen.

Ich befinde mich mitt­ler­weile im ato­ma­ren End­zeit­krieg mit Word. Das geht so: ich mache eine hüb­sche Tabelle und Word pul­ve­ri­siert einen Augen­blick spä­ter die Arbeit von Stun­den. Da hilft auch spei­chern nix (nur wer sich jetzt zur Klug­schei­ße­rei beru­fen füh­len sollte). Die Rückgängig-machen-Funktion macht ja logi­scher­weise auch alle der Spei­che­rung nach­ge­folg­ten Ände­run­gen rück­gän­gig. Und natür­lich merkt man die von Geis­ter­hand im Hin­ter­grund vor­ge­nom­men Ände­run­gen an For­mat­vor­la­gen (beson­ders bit­ter, wenn’s die Mas­ter­vor­lage trifft) immer erst dann, wenn man schon soviel ande­res geän­dert und gespei­chert hat. Wie soll ich auch wis­sen, dass sich auf Seite 23 ein Zitat ver­schiebt, wenn ich auf 85 mit Tabel­len hantiere?

80 Sei­ten lang machte Word genau das, was ich ihm gesagt hatte. Die Defi­ni­tion der For­mat­vor­la­gen war so gründ­lich, dass ich mich schon hätte anstren­gen müs­sen, die For­ma­tie­run­gen mut­wil­lig kaputt zu krie­gen. Hm ja, bis die Tabel­len kamen. Und bis mein typo­gra­fi­scher Ehr­geiz aus sim­plen Linien-zentrierten-Zellen-Schwarz-Weiß-Tabellen was Hüb­sche­res machen wollte. Für die Druck­qua­li­tät der zeit­wei­lig in Betracht gezo­ge­nen behelfs­mä­ßi­gen Not­kon­struk­tion (aus Tabelle mach Gra­fik) fehlt mir der­zeit noch das tref­fende Voka­bu­lar. ›Unter­ir­disch‹ ginge schon mal in die rich­tige Richtung.

Aber ich ver­melde die letz­ten Züge. Die Datei­größe ist mitt­ler­weile auf über 1MB auf­ge­bläht (andere kom­men für ähn­lich viel Magis­ter­ar­beit auf etwa 250KB). Wenn ich jetzt noch die Ana­lyse der zeit­li­chen Dis­tri­bu­tion von »Arti­kel­ge­brauch im 19. Jahr­hun­dert in Irland« eini­ger­ma­ßen in Worte gefasst bekomme (zeit­li­cher Ver­lauf ist im Übri­gen bemer­kens­wert mono­ton) und man mir die heu­tige extreme Unlust nicht all­zu­sehr anmerkt, dann fehlt nur noch die Abschlussdiskussion.

Lie­bes Word, den Krieg gewinne ich!

Wieder da

Samstag, 13. März 2010

Sode­les, trách­tas. dial­ann ist wie­der online. Zwar hat das mit dem Facebook-PlugIn nicht geklappt, aber ich hab die Bun­des­liga geschla­gen. Ein wenig stolz bin ich auch, alles kom­plett neu zu instal­lie­ren - und dafür nur eine Stunde zu brauchen.

Und bin vor dem Ende der Schluss­kon­fe­renz fertig.

Es ist… Word!

Dienstag, 9. März 2010

Ich war ja in drei Mona­ten rela­ti­ver geis­ti­ger Umnach­tung in einem IT-Unternehmen beschäf­tigt. Dort haben Stu­den­ten die Soft­ware auf Feh­ler getes­tet (auch eine Art, Pro­jekt­ma­nage­ment zu defi­nie­ren, aber gut), die die Infor­ma­ti­ker erst auf Grund unse­rer feh­ler­haf­ten Defi­ni­tio­nen pro­du­ziert haben und dann auf unsere Ansage wie­der aus­mer­zen mussten.

Da hat unser Chef immer gesagt, wenn wir uns über MS-Office-Produkte auf­ge­regt haben, dass wenn »wir« es schaf­fen wür­den, Soft­ware zu pro­du­zie­ren, die in ihrer Funk­tion so umfang­reich und doch so rela­tiv wenig feh­ler­an­fäl­lig ist wie bei­spiels­weise MS-Word, dann hät­ten wir’s geschafft.

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Dabei sein ist nicht alles, dabei bleiben schon

Mittwoch, 24. Februar 2010

Du weißt, dass der Tag echt für die Katz war, wenn sich der word count nur ver­grö­ßert hat, weil du dein Lite­ra­tur­ver­zeich­nis auf den neus­ten Stand gebracht hast.

Du weißt, dass du frus­triert bist, weil die Fall­höhe nach Tagen abso­lu­ter Genia­li­tät unglaub­lich weh tut.

Du weißt, dass irgend­was schief läuft, weil der Grund, dass du dich unglaub­lich auf­regst, ein unauf­find­ba­rer Kugel­schrei­ber ist.

Du weißt, dass die Ner­ven blank lie­gen, weil du so unter Strom stehst, dass es zum Heu­len nicht reicht.

Und Viren brauchst du wie n Pickel am Arsch.

Materialverschleiß

Montag, 25. Januar 2010

Ich dachte ja, als ers­tes würde der Dru­cker­to­ner sei­nen Geist auf­ge­ben. Aber es ist die Kappe des Track­points. Ich hab mal vor­sichts­hal­ber im Duzend bestellt.

Sap­per­lott.

Datenärger I

Montag, 25. Januar 2010

Natür­lich! Natür­lich weiß ich das - und natür­lich habe ich Siche­rungs­ko­pien an vier ver­schie­de­nen Orten. Aber das nützt alles nichts, wenn man (Forschungs-)Daten über­schreibt, und die Daten­si­che­rung so aktu­ell ist, dass natür­lich auch alle gesi­cher­ten Dateien längst über­schrie­ben sind. Weil man die Über­schrei­bung sei­ner Daten­ex­cel­ta­belle erst ein paar Tage spä­ter merkt.

Nur eine der vier Siche­rungs­ko­pie ist älter als vier Tage - aber das hilft auch nicht so wahn­sin­nig viel, weil ich natür­lich in der Zwi­schen­zeit auch einen nicht uner­heb­li­chen Anteil an den beste­hen­den Daten ver­än­dert bzw. ver­bes­sert habe, der in der alten Siche­rung noch nicht ent­hal­ten ist. So oder so, es ist ne Menge Mehr­ar­beit angefallen.

Und lei­der auch hier: Fort­set­zung folgt.

Der wahre Feind sitzt vor dir

Dienstag, 29. September 2009

…und ist nicht die Arbeit, es ist nicht die Daten­menge oder der Zeit­druck. Der wahre Feind ist Word.

Warum, bit­te­schön, erstellt Word auto­ma­tisch eine neue For­mat­vor­lage, wenn ich inner­halb eines Absat­zes, dem eine vor­han­dene Vor­lage zuge­wie­sen ist, ein Wort kur­siv setze? Tut’s da wirk­lich Not, gleich eine neue Vor­lage zu erstel­len? Es beschränkt sich ja nicht nur auf kur­sive Wör­ter, son­dern - sofern ich sie hätte - fett­ge­druckte, unter­stri­chene, oder - Gott bewahre - unter­schied­li­che Schrift­ar­ten und -grö­ßen. Das müllt im End­ef­fekt nur meine For­mat­vor­la­gen­leiste zu und hat kei­nen ersicht­li­chen Vorteil.

Oho, fängt ja gut an.

Pimp your XP folder system

Mittwoch, 2. September 2009

Mit den vir­tu­el­len Post-Its zur Ent­zer­rung des Noti­zen­wirr­warrs ist’s zwar noch immer nix gewor­den, aber immer­hin: Mit der farb­li­chen Mar­kie­rung von Ord­nern unter XP hat man zumin­dest eine zusätz­li­che Dimen­sion für die Struk­tu­rie­rung nach bei­spiels­weise inhalt­li­chen und for­ma­len Ordnern.

Das famose Pro­gramm heißt sin­ni­ger­weise iCo­lor­Fol­der. Es erlaubt die Kenn­zeich­nung von Ord­nern (lei­der nicht von ein­zel­nen Dateien) in sie­ben Far­ben. Damit kann ich jetzt meine Noti­zen nach Kapi­teln, fach­li­cher Zuge­hö­rig­keit oder für die »Ablage P« mar­kie­ren, ohne sie in einem Dschun­gel von Ord­nern und Unter­un­ter­un­ter­ord­nern zu ver­lie­ren, oder zu früh zu löschen.

Mit dem Skins-Pack ent­kommt man sogar den XP-Ordnersymbolen.